Eigentlich hieß diese Seite einmal „Küche, Köter und Kultur“, ich mag halt Alliterationen. Aber dann besuchte ich im Sommer und Herbst 2024 ein zweimonatiges Bootcamp zum Thema „KI-Tools fürs Marketing“. Und so wich die Kultur der KI.
Dabei schließen sich Kultur und KI für mich gar nicht aus, beides kann gut nebeneinander stehen. Die Kultur musste nur gehen, weil mir „Küche, Köter, Kultur und KI“ dann doch zu klobig war.
Die KI-Entwicklung rast
Im Bootcamp habe ich Bilder, Videos, Texte und Podcasts mithilfe verschiedener KI-Tools erstellt. Schon kurz danach ließ ich mir jeden Morgen von ChatGPT die neuesten Tools und Updates zusammenfassen, heute übernimmt das Claude. Alles nachzuverfolgen ist kaum möglich. Aber den Überblick zu behalten und herauszufiltern, was wirklich etwas taugt, ist inzwischen genau das, was mich reizt.
Mein erster eigener Film
Der kleine Film, den ich während der Weiterbildung gemacht habe, war mein erster. Und er hat eine Vorgeschichte: Um Bilder mit Menschen zu erstellen, musste ich zuerst eine Werbekampagne entwickeln. Dabei entstand „Prohibition“, eine erfundene Marke für alkoholfreien Gin. Passend zur Zeit des Alkoholverbots spielt alles in den 1920er und 1930er Jahren, und es gibt ganze Bilderserien mit Menschen, die für diesen Gin werben. Als dann das Filmmodul kam, war es nur logisch, die Kampagne fortzusetzen.
Ich nutzte vor allem Midjourney, Recraft, Runway, Suno und ElevenLabs.
Damals schrieb ich hier, ein paar Wochen später ginge bestimmt schon einiges geschmeidiger, und man werde in wenigen Wochen nur noch müde darüber lächeln. Was soll ich sagen: Ich hatte recht. Heute müsste ich nicht mehr allzu viele Tools bedienen, und auch die Vorarbeit mit Midjourney und Recraft fiele leichter, weil man weniger einzelne Bilder prompten müsste. Ganz abgesehen davon, dass die Dame im Video das Laufen sehr, sehr lange üben musste, bevor es halbwegs passte. Heute sind die KIs deutlich besser „gefüttert“.
Wer mehr KI sehen will
Die meisten Bilder im Küchen-Bereich sind KI-generiert. Und auch Fritz muss ab und zu als Model herhalten.





Unfassbar, wie professionell der Film geworden ist!
Danke, ich sehe durchaus noch ein paar Haken, bin aber für ein Erstlings-Werk auch ganz zufrieden… seitdem sind ja schon wieder ein paar Wochen her und das Ganze geht schon wieder etwas einfacher.
Super cool Inken! Auf die Idee muss man erstmal kommen 🙂
Danke Caren, als Gin-Liebhaberin lag das Thema nahe.. und den Namen fand ich in dem Zusammenhang einfach witzig.