Wenn die KI 2 x klingelt

Wenn die KI 2 x klingelt

Dieser kurze Beitrag ist eigentlich ein LinkedIn-Beitrag von mir. Denn nach dem Interview von Sabine, musste ich doch einmal erfragen, wer bisher so alles von einer KI interviewt wurde… bisher hat sich niemand gemeldet.

Manchmal, wenn mich eine Anzeige wirklich anspricht, dann bewerbe ich mich. So auch kürzlich.

Was ich nicht wusste: Zwischen mir und dem Unternehmen saß ein Headhunter – mit einer „digitalen Assistentin“, nennen wir sie Sabine.

Das Interview lief… interessant:

  • Sabine lobte mich für ALLES. Egal was ich sagte – ich war brilliant!
  • Sie fiel mir mitten im Satz ins Wort, das war aber nicht schlimm, denn sie tat es nur um mich zu loben.
  • Wir teilten mehrere Sekunden Schweigen, vermutlich fehlten ihr dann vor Begeisterung die Worte.
  • Meine Antworten? Scheinbar immer richtig. Alle. Ohne Ausnahme.
  • Am Ende versprach sie, dass ich „gaaaanz bald“ vom Unternehmen hören würde (was mich wirklich freuen würde)

    Mein Fazit?

    Ich würde gerne täglich mit Sabine sprechen – schließlich werde ich viel zu selten gelobt. Aber ihr Timing? Das braucht definitiv noch etwas Arbeit, damit man ihr auch glaubt, dass sie es ernst meint.

    Die eigentliche Frage dahinter: Wie weit sind wir wirklich mit KI im Recruiting? Und unabhängig von all dem Lob für mich – wäre der Einsatz eines Menschen nicht vielleicht doch effektiver?

Saté-Pasta mit Huhn

Saté-Pasta mit Huhn

Ich habe keine Ahnung mehr, woher ich dieses Rezept habe – ich koche es schon lange, kann mich aber an den Ursprung nicht erinnern. Es ist irgendwie eine Abwandlung der indonesischen Saté-Spieße – ohne Spieße, dafür mit Pasta. 
(Übrigens ist auch dieses Titelbild nicht in meiner Küche, sondern mit Nano Banana entstanden.)

Gestern waren Claudia und Andreas zu Besuch – das war aus mehreren Gründen schön. Für mich war es besonders schön, weil die beiden so ganz nebenbei meine Geschirrspülmaschine repariert haben – einfach nach einem YouTube-Video (das läuft nicht unter Schwarzarbeit!). Für uns alle war es schön (hoffe ich zumindest), weil wir einen netten Abend hatten – allerdings etwas zu sättigend.

Manchmal darf es auch etwas mehr sein

Eigentlich würde ich behaupten, dass die oben angegebene Menge für 4 Personen reichen würde – wir haben aber alles zu dritt aufgegessen.
Und das, obwohl es dazu noch einen koreanischen Gurkensalat gab (Rezept folgt).
Allerdings muss man dazu sagen, dass die beiden Besucher nicht nur sehr sportlich sind, sondern auch sehr konsequent – wenn sie wissen, dass sie abends zum Essen eingeladen sind, dann essen sie tagsüber weniger. Mir ermangelt es ja leider an so viel Disziplin. Langer Rede, kurzer Sinn: Im Normalfall reichen die Mengen für 4 Personen. Da jammert dann auch keiner nach dem Essen – so wie wir es taten.

Außerdem kann man das Ganze auch super ohne Huhn essen – oder stattdessen mit Tofu. Den Tofu würde ich allerdings nicht vorher marinieren.
Woher ich das Einlegen des Huhns in Natron habe, weiß ich nicht mehr – man sollte wirklich wenig Natron nehmen (vermutlich verstoße ich damit gegen irgendwelche Regeln der Haute Cuisine), aber das Huhn ist dann unglaublich zart! .

Zutaten

Hähnchen & Marinade

  • 600 g Hähnchenbrustfilet, mundgerecht gewürfelt

  • ca. ½ TL Natron

  • 2–3 EL Sojasauce

  • 1 EL Sesamöl zum Braten

Nusssoße

  • 1 EL Sesamöl

  • 3 Knoblauchzehen, zerdrückt

  • 2 frische Chili, fein gehackt

  • 1 TL Ingwer, frisch gerieben

  • 4–5 EL Erdnussmus

  • 400 ml Kokosmilch

  • 1 EL Kokosblütenzucker (alternativ brauner Zucker)

  • Sojasauce nach Geschmack

  • Fischsauce nach Geschmack

  • Reisessig nach Geschmack
  • Chiliflocken nach Belieben

Pasta & Topping

    • 500 g Spaghetti

    • 4 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

    • 1 Bund Koriander, grob gehackt

    • geröstete Erdnüsse
    • Crunchy Chili Oil zum Servieren

Zubereitung

Hähnchen vorbereiten
Die Hähnchenwürfel mit dem Natron bestreuen, mit etwas Sojasauce vermengen, bis alles leicht angefeuchtet ist. Abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
Danach nicht extra abspülen, sondern direkt weiterverarbeiten.

Hähnchen anbraten
Sesamöl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Hähnchen portionsweise scharf anbraten, bis es goldbraun ist. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.

Soßenbasis aufbauen
Erneut etwas Sesamöl in die Pfanne geben. Knoblauch, Chili und Ingwer bei mittlerer Hitze kurz anschwitzen, bis es intensiv duftet. Nicht bräunen lassen.

Nusssoße kochen
Erdnussmus einrühren und unter Rühren schmelzen lassen. Kokosmilch angießen, gut verrühren und 5–10 Minuten sanft köcheln, bis die Soße cremig wird.

Abschmecken
Mit Sojasauce, Fischsauce, Reisessig und Kokosblütenzucker würzen. Jetzt entscheiden: mehr Chili frisch oder als Flocken. Die Soße soll ausgewogen, leicht süßlich, salzig und pikant sein.

Hähnchen zurück in die Pfanne
Fleisch zur Soße geben und kurz ziehen lassen, bis alles gut verbunden ist.

Pasta kochen
Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgießen.

Anrichten
Spaghetti auf Teller geben, großzügig mit der Erdnusssoße toppen. Mit Frühlingszwiebeln, Erdnüssen und Koriander bestreuen. Am Tisch mit Crunchy Chili Oil veredeln.

Genießt es!

Auch Fritz kann manipulieren!

Auch Fritz kann manipulieren!

Es gibt Momente, da fragt man sich ernsthaft: Wer erzieht hier eigentlich wen? Ein frühmorgendlicher Streifzug durch die dunkle, eiskalte Winternacht – angetrieben von einem vorwurfsvollen Hundeblick und der ewigen Frage: Muss er wirklich, oder will er nur?

 

Es ist an sich schon mehr als gemein, wenn man Samstagmorgen um 5:30 Uhr wach wird und sofort weiß: Das war’s jetzt mit der Nacht. Keine Chance auf ein Zurück ins Reich der Träume. Ich habe mittlerweile gelernt, dann einfach aufzustehen und zu genießen, dass ich mehr Zeit habe. Man muss das Beste daraus machen, oder?

Ich gehe also in die Küche, koche mir einen Tee, nehme mir mein iPad, setze mich in einen Sessel – und da fällt mein Blick auf Fritz. Er sitzt vor der Terrassentür und starrt mich an. Vorwurfsvoll! Dieser Blick, den nur Hunde beherrschen, der einem direkt ins Gewissen fährt.

Der vorwurfsvolle Blick

Und bevor nun jemand mit Vorwürfen um sich wirft: Natürlich war das Erste, das ich nach dem Wachwerden und Aufstehen unternahm, das Tier einmal ordentlich zu bekuscheln. Natürlich! Nun aber sitzt eben dieses Tier vor der Tür und starrt. Alles an seinem Blick sagt: Ich muss da raus! Jetzt!!!

Das macht er natürlich nicht zum ersten Mal, aber ich bin jedes Mal verunsichert. Die Checkliste läuft im Kopf ab: Er war nachts noch einmal vor der Tür. Er hat nichts Außergewöhnliches gegessen. Er scheint gesund. Nach all diesen Überlegungen beschließe ich einfach, ins Büro zu gehen. Da ist es auch bequem, und ich kann das Tier nicht vor der Terrassentür sitzen sehen. Problem gelöst, oder?

Flucht ins Büro – Vergeblich!

Das stimmt. Aber kaum sitze ich gemütlich mit Tee und iPad auf meinem Schreibtischstuhl, da folgt mir der Hund und lässt sich – schwer seufzend – vor die Balkontür fallen. Um mich dann von dort aus anzustarren. Mit dem gleichen Blick. Dem gleichen vorwurfsvollen, unerbittlichen Blick.

Wer also bin ich, dass ich sagen kann, ob dieses Tier simuliert? Das kann ja auch ganz schnell zur Tierquälerei werden, sollte er tatsächlich das Bedürfnis haben, sich zu lösen. Die Verantwortung lastet schwer auf meinen Schultern.

Die Arktisexpedition um 5:30 Uhr

Also lasse ich den Tee stehen – meinen noch unberührten, schönen, heißen Tee. Ich springe in irgendwelche Klamotten, packe mich ein wie für eine Arktisexpedition (wir haben ja tatsächlich richtig Winter hier im Norden), schnappe mir eine Leine und stürze mich in die „Nacht“ – kalt und dunkel. Fritz stürzt mit – begeistert.

Er hüpft neben mir her, und ich höre ihn förmlich denken: Endlich passiert hier mal etwas! Ich dagegen bin nicht gewillt, ohne zumindest einen Tee getrunken zu haben, große Wanderungen zu unternehmen. Also schlage ich die gaaanz kurze Runde ein – ca. 5 Minuten. Das Tier hüpft und schnüffelt. Ansonsten macht er … nichts. Also auf jeden Fall nicht das, wofür ich auf den Tee verzichtete.

Das ernüchternde Fazit

Nach maximal 10 Minuten stehe ich also wieder im Haus und stürze mich auf meinen erkalteten Tee. Das Tier liegt übrigens jetzt wieder vor der Balkontür. Entspannt. Zufrieden. Mission erfüllt.

Ich sage mal nicht, was er mich mal kann …

 

Die Rubrik: Von Menschen mit Hunden

Die Rubrik: Von Menschen mit Hunden

 

Während meiner Weiterbildung habe ich dieses Konzept als Podcast angedacht. Und bin mir immer noch nicht sicher, ob ich das machen möchte. Aber das Thema lässt mich nicht los, daher nun hier als Rubrik.

„Der will doch nur spielen!“, habe ich in den letzten Jahren häufiger gehört – erstaunlicherweise rufen das meistens Menschen, deren Hund größer als der eigene ist. Noch erstaunlicher: Noch häufiger wollten die Hunde gar nicht spielen!

Willkommen in der Welt von Menschen mit Hunden.

Die zwei Seiten der Leinen – Mensch und Hund

Ich lebe seit 16 Jahren mit Hunden. Das sind ungefähr 5.840 Tage voller Leinen, Leckerlis, nasser Nasen – und Begegnungen mit Menschen, die ich ohne Hund vermutlich nie kennengelernt hätte. Manche davon waren nett. Manche merkwürdig. Manche Begegnungen waren so absurd, dass ich sie mir noch nicht hätte ausdenken können.

Und genau darum geht es hier.

Diese neue Rubrik heißt „Von Menschen mit Hunden“. Nicht „über Hunde“. Nicht „Erziehung leicht gemacht“. Sondern über das, was passiert, wenn Menschen mit Hund auf andere Menschen treffen. Mit oder ohne Hund. Mit oder ohne sehr klare Meinungen.

Hunde sind der Eisbrecher – oder der Zündfunke

Ein Hund ist ein sozialer Türöffner. Oder, je nach Tagesform, ein Brandbeschleuniger.

Mit Hund kommt man ins Gespräch, ob man will oder nicht:

„Der ist aber groß.“„Meiner mag keine schwarzen Hunde.“Angespanntes Schweigen bei maximal verkürzter Leine.

Und dann gibt es diese Situationen, in denen man merkt: Hier kommunizieren gerade zwei Menschen – aber leider nicht wirklich wohlerzogen.

Ich habe in 16 Jahren nur zwei Mal erlebt, dass sich Hunde gebissen haben. Was ich allerdings sehr oft erlebt habe: hochgezogene Augenbrauen, scharfe Worte, gekränkte Egos und Kommunikationsabbrüche auf offener Straße. Und bei mir selbst ab und zu den Wunsch zu beißen, bzw. zu hauen. Dank guter Erziehung unterließ ich es bisher.

Die Hunde? Die haben mich eher selten geärgert. Zumindest die der anderen. 😊

Warum ich darüber schreibe

Hunde spiegeln nicht nur uns selbst, sondern auch das, was zwischen uns passiert. Spannung wird gespürt. Unsicherheit wird gelesen. Aggression wird weitergereicht – manchmal nur nonverbal, aber sehr deutlich.

Und gleichzeitig entstehen durch Hunde Begegnungen, die ohne sie nie passiert wären: kurze Gespräche, ehrliches Lachen, manchmal sogar Freundschaften. Oder zumindest dieses Gefühl von: Ach, das war ja nett – hoffentlich treffen wir die bald mal wieder.

Ich möchte in dieser Rubrik genau das festhalten. Manchmal mit einem Augenzwinkern, manchmal mit einem Kopfschütteln über mich selbst – und wenn nötig auch ein wenig erbost. Nicht um zu belehren. Sondern um zu beobachten, einzuordnen und manchmal einfach nur festzustellen: Wir Menschen sind oft komplizierter als unsere Hunde.

Es geht um skurrile Begegnungen, stille Missverständnisse, unnötige Dramen und überraschend schöne Momente. Und um die Frage, warum wir uns häufig in der Kommunikation schwerer tun als unsere Hunde.

Und jetzt kommst du ins Spiel

Denn ich bin mir ziemlich sicher: Ich bin mit diesen Erlebnissen nicht allein.

Vielleicht hast du durch deinen Hund jemanden kennengelernt, der wichtig wurde. Vielleicht ergab sich daraus nicht nur eine tierische Liebesbeziehung?

Oder du hast dich sehr über einen Satz geärgert, der eigentlich harmlos gemeint war, Vielleicht ist dir eine Begegnung im Kopf geblieben, bei der du dich gefragt hast: Warum musste das gerade so eskalieren – obwohl es gar keinen Grund gab?

Oder aber du freust dich heute noch über deine eigene Schlagfertigkeit (meistens fallen einem die besten Antworten ja erst 10 Minuten zu spät ein)

Erzähl mir deine Geschichte. In den Kommentaren, per Mail oder in den sozialen Medien. Damit die Anderen sagen können: „Ja, genau so ist es“ oder „Das ist ja unglaublich“ oder damit wir gemeinsam lachen oder gar voneinander lernen.

Denn wenn genug Geschichten zusammenkommen, schauen wir weiter. Vielleicht wird daraus mehr als nur eine Rubrik. Vielleicht riecht das dann doch nach einem Podcast. Einem mit Gästen …

Aber eins nach dem anderen. 

 

Die Podcastidee: Von Menschen mit Hunden

Die Podcastidee: Von Menschen mit Hunden

Während des Bootcamps gab es ein zweiwöchiges Modul zum Thema „Audio“ – hier war es das Ziel, einen kleinen Podcast zu erstellen. Bis heute lässt mich die Idee zu dem Podcast nicht wirklich los: Von Menschen mit Hunden …

Ein Podcast über die kleinen und großen Erlebnisse zwischen Menschen, die sich mit ihren Hunden begegnen. Mal lustig, mal eher ein wenig besserwisserisch, aber immer unterhaltsam. Denn wer kennt das nicht: „Meiner tut nix“, „das hat er ja noch nie gemacht“, „er will doch nur kurz Hallo sagen“ – aber auch die Momente, bei denen man sich begegnet und Hund und Mensch sich gleich so gut verstehen, dass Freundschaften entstehen.

Hier hört ihr nun das Audiogramm, das ich erstellt habe. Ich persönlich finde es zu langsam gesprochen, aber mein Dozent bestand darauf, dass ich mein Temperament zügele. Was meint ihr?

Ganz unabhängig von der Geschwindigkeit und von meiner Stimme – die ich nicht ausstehen kann: Was denkt ihr? Ist das Thema interessant? Soll ich es umsetzen? Lasst mich doch bitte wissen, was euch zu dem Thema einfällt.

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