Tatsächlich liegen zwischen dem Hund meiner Kindheit und den ersten eigenen Hunden mehr als 20 Jahre. Es gab also einmal eine hundelose Zeit in meinem Leben. Aber mit Anfang 40 kamen die Hunde dann gleich gewaltig: in Form von zwei Rüden namens Voltaire und William.


Voltaire war der etwas ältere, genau genommen neun Monate älter als William, und ein Aussie-Appenzeller-Mix. Er strotzte nur so vor Intelligenz und Arbeitseifer. Als Mensch wäre er unausstehlich gewesen, als Hund war er ein Traum.
William war vermutlich ein Briard-Mix. Er war unglaublich schön und nicht ganz so … hm …, also nicht ganz so klug wie Voltaire. Aber wer ist das schon? William war eher ein Freigeist und, zumindest im Alter, sanftmütig und freundlich. Solange man kein unkastrierter Rüde war.
Gemeinsam lebten die Herren Hunde, auch genannt „die Jungs“, fast 15 Jahre bei mir, bis sie im Abstand von etwa anderthalb Jahren einen Stock höher zogen. Ich hielt es ganze vier Monate ohne Hund aus, dann kam Fritz.
Fritz ist Kroate, im April 2024 geboren und kam mit vier Monaten über den Tierschutz direkt zu mir. Er kann entzückend sein, ist aber ein Satansbraten: Er jagt wie der Teufel (wenn man ihn lässt) und ist der festen Überzeugung, dass ich sein Personal bin. Deshalb kann er es auch nicht ausstehen, wenn ich etwas ohne ihn unternehme. Dann zerstört er alles, was nicht niet- und nagelfest ist. All das lässt sich vermutlich damit erklären, dass er aussieht wie eine Bracke …

Um diese Hunde und all ihre Freunde soll es hier gehen. Und um die Menschen, die zu den Hunden gehören, genau genommen um die Begegnungen, die man tagtäglich so erträgt, Entschuldigung, erlebt, wenn man sich mit Hunden auf der Straße bewegt. Die alten Artikel über Voltaire und William sind von einem früheren Blog übernommen. Sie sind sozusagen eine Hommage an die beiden.





Wenn man mal so vergleicht … irgendwie ist Fritz eine Mischung aus Voltaire und William. Zumindest optisch. Finde ich.
Also ich finde, dass Fritz Voltaire ein wenig ähnelt – William ist einfach – rein optisch – ein ganz anderer Typ.
Auch charakterlich sehe ich nicht wirklich Ähnlichkeiten zwischen den Dreien – aber vielleicht bin ich auch einfach zu nah dran.